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Gruß aus Borgholz – Ausstellung erfolgreich eröffnet

Am Samstag, den 28. März, wurde in Borgholz die Ausstellung „Gruß aus Borgholz“ feierlich eröffnet. Trotz sehr schlechten Wetters fanden sich zahlreiche Borgholzerinnen und Borgholzer sowie viele auswärtige Gäste ein, um diese besondere Ausstellung zu besuchen.

Schon vor dem offiziellen Beginn herrschte eine herzliche und lebendige Atmosphäre. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, alte Bekannte zu treffen und Erinnerungen auszutauschen – ganz im Sinne der historischen Ansichtskarten, die das Leben vergangener Zeiten widerspiegeln.

Die offizielle Begrüßung erfolgte pünktlich durch den ersten Vorsitzenden des Freundeskreises Synagoge Borgholz, Rainer Mues. Gemeinsam mit dem Sammler Norbert Vieth, der die historischen Ansichtskarten aus Borgholz zusammengetragen hat, wurde die Ausstellung mit großem Engagement vorbereitet und organisiert.

Auch Bürgermeister Nicolas Aisch ließ es sich trotz eines vollen Terminkalenders nicht nehmen, an der Eröffnung teilzunehmen. In seiner Ansprache hob er die besondere Bedeutung der kleinen Kunstwerke hervor, die eindrucksvolle Einblicke in frühere Perspektiven des Ortes geben. Besonders erfreulich sei zudem, dass die Synagoge Borgholz immer wieder als Ort für kulturelle Veranstaltungen genutzt werde.

Der Ortsvorsteher Harald Brechtken, der sich selbst augenzwinkernd als „Borgholzer Neubürger“ oder auch „Pappkartonträger“ bezeichnete, zeigte sich beeindruckt von den Darstellungen vergangener Zeiten. Für ihn bot die Ausstellung viele neue und überraschende Einblicke in die Geschichte des Ortes. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung dieser Veranstaltung als Auftakt für das Jubiläumsjahr der 350-jährigen Lobesprozession, verbunden mit dem Wunsch nach vielen weiteren gut besuchten Veranstaltungen.

Ein besonderes Highlight des Abends war der Auftritt des Drehorgelspielers Helmut Guntermann, der mit seiner Musik die Ausstellungseröffnung stimmungsvoll bereicherte und den Abend auch akustisch zu einem Erlebnis machte.

Im Anschluss daran informierte Rainer Mues eingehend über die Geschichte der Ansichtskarte und die Arbeiten zu dieser Ausstellung. Mit einem augenzwinkernden Fazit stellte er fest: „Anders als heute in den sozialen Medien, war das Gute an den Postkarten, dass man nicht antworten musste.“

Nach den Ansprachen hatten die Besucher ausreichend Zeit, die Ausstellung in Ruhe zu erkunden, die historischen Ansichtskarten zu betrachten und sich darüber auszutauschen.

Öffnungszeiten der Ausstellung

Die Ausstellung „Gruß aus Borgholz“ ist noch bis zum 2. Mai in der Synagoge Borgholz zu sehen:
Samstags und sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr
(Individuelle Termine nach Vereinbarung unter: ko*****@**********lz.de)

Mitmachaktion für Kinder und Jugendliche

An zwei Wochenenden wird zudem eine Postkarten-Druckaktion für jüngere Besucher angeboten:

  • 4. und 5. April
  • 2. und 3. Mai
    jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr

Die Aktion wird von Andrea Temme begleitet und lädt dazu ein, selbst kreativ zu werden.

Mit dieser Ausstellung ist Borgholz erfolgreich in das Jubiläumsjahr zur 350-jährigen Wiederkehr der Klus-Lobesprozession gestartet. Weitere Veranstaltungen und Aktionen sind bereits geplant und werden folgen.

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