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Dorfkonferenz in Borgholz: Künstliche Intelligenz als Unterstützung für die Vereine

Wie kann Künstliche Intelligenz die Vereinsarbeit erleichtern? Mit dieser Frage beschäftigten sich Vertreter Borgholzer Vereine bei einer Dorfkonferenz in der Dorfwerkstatt. Im Rahmen des Projektes DZK – Dorf Zukunft KI war das Projektteam, vertreten durch Martina Werdehausen, in Borgholz zu Gast. Im Mittelpunkt standen die Möglichkeiten, KI sinnvoll für die Vereinsführung und das Ehrenamt einzusetzen.

KI zum Einstieg gleich selbst erlebt

Den Auftakt bildete eine von Künstlicher Intelligenz erstellte Begrüßungsrede, die Ortsvorsteher Harald Brechtken vortrug. An diesem praktischen Beispiel ließen sich direkt die Stärken, aber auch die Grenzen der KI verdeutlichen.

Im Anschluss gab der Borgholzer Digitallotse Andree Gievers eine Einführung in die Grundlagen der Künstlichen Intelligenz. Martina Werdehausen informierte über den aktuellen Stand des Projektes DZK und stellte die angebotenen Schulungen vor, deren Start zeitnah vorgesehen war.

Ideen und Wünsche aus den Vereinen

In Gruppenarbeiten konnten die Teilnehmer ihre Wünsche, Erfahrungen und Ideen in das Projekt einbringen. Dabei zeigte sich, dass die Kenntnisse über KI sehr unterschiedlich ausgeprägt sind: Während einige noch erste Schritte mit den neuen Möglichkeiten machen, nutzen andere KI bereits täglich im beruflichen und privaten Alltag.

Besonders großes Interesse bestand an konkreten Hilfen für die Vereinsarbeit. Dazu gehören vor allem:

  • Öffentlichkeitsarbeit: Unterstützung bei der Erstellung von Beiträgen, Einladungen und Pressemitteilungen
  • Protokolle: Hilfe bei der Zusammenfassung und Aufbereitung von Sitzungen
  • Fördermaßnahmen: Unterstützung bei der Beantragung und Abwicklung von Fördermitteln

Auch die verschiedenen angebotenen Schulungen stießen auf großes Interesse. Sie sollen den Vereinen helfen, die Möglichkeiten der KI kennenzulernen und für ihre jeweiligen Aufgaben praktisch zu nutzen.
Anmerkung: Die gemäß Schulungsplan angebotetenen Kurse sind bereits alle ausgebucht. DZK plant alle Kurse im 1. Quartal 2027 erneut anzubieten. 

 

KI kann helfen – denken und kontrollieren muss man selbst!

Bei der abschließenden Vorstellung der Gruppenergebnisse und der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass Künstliche Intelligenz eine wertvolle Unterstützung für die Vereinsarbeit sein kann. Gerade dort, wo ehrenamtlich Engagierte neben ihren eigentlichen Aufgaben viel Zeit für Schriftverkehr, Organisation und Öffentlichkeitsarbeit aufbringen müssen, bietet sie zahlreiche Ansatzpunkte für Entlastung. Weitere Informationen und Unterstützung kann bei den Borgholzer Digitallotsen angefragt oder im Rahmen des Reparatur-Kaffee`s, so wie beim Digitaltreff eingeholt werden.

Das Fazit des Abends fiel entsprechend eindeutig aus: An der Beschäftigung mit Künstlicher Intelligenz führt für die Vereine kaum ein Weg vorbei. Sie kann viele Aufgaben erleichtern und neue Möglichkeiten eröffnen. Die Verantwortung für die Ergebnisse bleibt jedoch beim Menschen.

Oder anders gesagt: Die KI kann vieles übernehmen – aber denken und kontrollieren müssen wir weiterhin selbst!

mit KI bearbeitete Fotos werden gezeigt Andree Gievers und Martina Werdehausen Dorfkonferenz diskutiert Schulungsplan

 

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