Kunst und Geschichte im Dialog
Gelungene Vernissage in der ehemaligen Synagoge
Mit rund 60 Besucherinnen und Besuchern war die Vernissage der Ausstellung der Bildhauerin Monika Bodenmüller in der ehemaligen Synagoge Borgholz bis auf den letzten Platz gefüllt. Bei sommerlichen Temperaturen erlebten die Gäste einen inspirierenden Abend, der Kunst, Geschichte und Begegnung auf besondere Weise miteinander verband.
Der Vorsitzende des Freundeskreises Synagoge Borgholz, Rainer Mues, begrüßte die Anwesenden und hob die außergewöhnliche Verbindung zwischen den ausgestellten Werken und dem historischen Ausstellungsort hervor. Die ehemalige Synagoge mit ihrer bewegten Geschichte und ihrer besonderen Atmosphäre bilde einen idealen Rahmen für die Arbeiten der Künstlerin.
Auch Bürgermeister Nicolas Aisch zeigte sich erfreut über die große Resonanz und betonte die Bedeutung der ehemaligen Synagoge als kulturelle Begegnungsstätte für Borgentreich und die Region. Auffällig war dabei die große Zahl von Gästen aus dem benachbarten Nordhessen.
Im Mittelpunkt standen die Skulpturen von Monika Bodenmüller. Mit reduzierten, organischen Formen und Materialien wie Ton, Gips und Alabaster schaffen ihre Arbeiten Raum für eigene Gedanken und Interpretationen. Besonders die lichtdurchlässigen Alabasterobjekte entfalteten im Zusammenspiel mit dem historischen Ambiente eine eindrucksvolle Wirkung.
Für die musikalische Umrahmung sorgten Thorsten Seydler und Max Bodenmüller. Ihre einfühlsamen Klänge wurden von den Gästen vielfach gelobt und trugen wesentlich zur besonderen Stimmung des Abends bei.
Auch die Künstlerin selbst zeigte sich begeistert von der Präsentation ihrer Werke in der ehemaligen Synagoge. Besonders beeindruckt habe sie das intensive Wechselspiel zwischen ihren Skulpturen und dem geschichtsträchtigen Raum.
Die Vernissage bot darüber hinaus Gelegenheit zu zahlreichen Gesprächen und Begegnungen. So kamen unter anderem die Künstler Monika Bodenmüller, Noah Dohmann und Karl F. Hofeditz miteinander ins Gespräch und tauschten sich über ihre Arbeiten und künstlerischen Erfahrungen aus.
Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Juli 2026 zu sehen. Geöffnet ist sie jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei. Der Freundeskreis Synagoge Borgholz freut sich auf zahlreiche weitere Besucherinnen und Besucher.


